Vortrag Deutscher Sportstättentag

Schwimmen im atmophärischen Freiraum

Gesunde und gemeinwohlorientierte Sportätten im Fokus

Sport braucht Räume.

Im Rahmen des 3. Deutschen Sportstättentags habe ich einen Vortrag zum Thema „Farbe und Sportstätten“ gehalten.
Im Fokus stand die Fragestellung, wie wir zukünftig atmosphärische, ganzheitliche und gesunde Sportstätten schaffen können, auch im Zusammenhang mit der Transformation von Flächen und Nutzungen. Welchen Stellenwert Material und Farbe dabei einnehmen können wurde in einem Workshopformat diskutiert.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam von IAKS Deutschland, Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB), Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund und Bundesinstitut für Sportwissenschaft organisiert und durchgeführt und fand im im Rahmend der FSB-Messe für Freiraum, Sport und Bewegung statt. Im Fokus standen gemeinwohlorientierte, gesunde und klimagerechte Ansätze für Planung, Bau und Betrieb.

Im Rahmen eines Innovationswettbewerbs wurden außerdem kreative Konzepte und Produktideen ausgezeichnet, die den Sportraum neu denken und an die Bedürfnisse unserer Gesellschaft anpassen. Die Einreichungen der Studierenden aus den Bereichen Architektur, Innenarchitektur und Design waren toll!

Die intuitive Baukultur der Masai Frauen

WIA Festival 2025: Female African Architects

Projektteam Female African Architects

Workshop mit Lehm und Pigmenten (Kreidezeit)

 

Afrikanische Ornamente in Lehmputz

WIA Festival 2025: Female African Architects

Vom 19. bis zum 29. Juni 2025 fand das erste bundesweite Festival zur Sichtbarmachung von Frauen Architektur, Innenarchitektur, Stadt und Freiraumplanung sowie Bau- und Ingenieurbaukunst, Women in Architecture (WIA 2025) statt. Das Deutsche Farbenzentrum war gemeinsam mit Bauhaus Earth und der Universität Liechtenstein (Fachbereich Urbanismus, Architektur und Gesellschaft) sowie Earth Hub eine der 144 Akteur*innen und beteiligte sich mit dem Projekt „Female African Architects“. Mit dem Projekt stärken wir das Bewusstsein für die Rolle von Frauen in der Architektur Afrikas und wollen einen kulturellen Austausch zwischen globalen Perspektiven und lokalen Traditionen fördern, in dem Farbe und Material eine wichtige Rolle spielen. Dazu fand am Samstag, den 28. Juni 2025, am Berliner Tag der Architektur, mit dem Titel „Vielfalt bauen“, im Forschungspavillon Proto Potsdam ein Symposium mit kleiner Ausstellung, Workshop mit Ulrich Bettentrup von Kreidezeit (Lehm und Farbe) sowie eine Diskussionsrunde statt.

Die Baumeisterin und Hochschuldozentin der Universität Liechtenstein, Cornelia Faisst, beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Baukultur und Frauen in Afrika und hat mit ihrer Ausstellung «Maasai Baumeisterinnen aus Ololosokwan» für das Frauenmuseum Hittisau den Hauptpreis des MAECENAS OE1 Publikumspreis 2018 gewonnen. Sie arbeitet unter anderem gemeinsam mit Martin Rauch, Anna Heringer und hat gute Verbindungen in verschiedene afrikanische Länder. Ein Teil der Ausstellung wurde in Portdam als Pop-Up Ausstellung gezeigt.

Stadtbaukunst

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Foto: Fassadenbeispiel Gartenstadt Falkenberg (Tuschkastensiedlung)

Stadtbaukunst

Für die Januarausgabe des online Magazins moderneRegional mit dem Titel „Bunt!“ habe ich einen Beitrag über Bruno Tauts Gartenstadt Falkenberg (auch Tuschkastensieldung genannt) und die Hufeisensiedlung in Berlin verfasst. Sie gehören heute zum UNESCO Weltkulturerbe und zeigen seinen souveränen Umgang mit Farbe. In der heutigen behutsamen denkmalpflegerischen Betrachtung spielt das Thema Farbe als Material im Bezug auf die Sanierung eine wichtige Rolle.