Vortrag Deutscher Sportstättentag

Schwimmen im atmophärischen Freiraum

Gesunde und gemeinwohlorientierte Sportätten im Fokus

Sport braucht Räume.

Im Rahmen des 3. Deutschen Sportstättentags habe ich einen Vortrag zum Thema „Farbe und Sportstätten“ gehalten.
Im Fokus stand die Fragestellung, wie wir zukünftig atmosphärische, ganzheitliche und gesunde Sportstätten schaffen können, auch im Zusammenhang mit der Transformation von Flächen und Nutzungen. Welchen Stellenwert Material und Farbe dabei einnehmen können wurde in einem Workshopformat diskutiert.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam von IAKS Deutschland, Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB), Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund und Bundesinstitut für Sportwissenschaft organisiert und durchgeführt und fand im im Rahmend der FSB-Messe für Freiraum, Sport und Bewegung statt. Im Fokus standen gemeinwohlorientierte, gesunde und klimagerechte Ansätze für Planung, Bau und Betrieb.

Im Rahmen eines Innovationswettbewerbs wurden außerdem kreative Konzepte und Produktideen ausgezeichnet, die den Sportraum neu denken und an die Bedürfnisse unserer Gesellschaft anpassen. Die Einreichungen der Studierenden aus den Bereichen Architektur, Innenarchitektur und Design waren toll!

„Die Macht der Farbe: Wie sie Räume, Menschen und Städte prägt“

„Die Macht der Farbe: Wie sie Räume, Menschen und Städte prägt“

Aufregend – mein erster Podcast-Beitrag wurde in dieser Woche veröffentlicht. Der Austausch mit Birgit Eller Krumm, Gründerin und Moderatorin des Schweizer Podcasts KAP • Kunst, Kultur, Architektur, Wissenschaft, Forschung, hat mir viel Freude bereitet. Die KAP Community ist interessiert an Geschichte(n), Zusammenhängen und Hintergründen.

In dieser Folge dreht sich natürlich alles um Farbe – nicht nur als bunte Oberfläche, sondern als kreative Kraft, die Architektur, Psychologie, Kultur und auch die Gesundheit beeinflusst.

Hier gehts zum Beitrag auf Spotify:

Design Salon Farbe // Bergische Universtät Wuppertal

Plakat Fachbereich Industrial Design

Die Qual der Wahl…

Farbsets zu Begrifflichkeiten

Design Salon Farbe

Dr. Martina Fineder Hochmayer, Professorin für Designtheorie und Designforschung im Fachbereich Industrial Design, und Felix Fastenrath luden am 02.Juli 2025 zum „Design Salon Farbe“ an der Fakultät für Design und Kunst der Bergischen Universität Wuppertal.

Gemeinsam mit meiner Kollegin Prof. Dr. AnneMarie Neser habe ich einen Einblick in die Design Ästhetik der siebziger Jahre gegeben, mit Beispielen aus der Fachpublikation „Farbstrategien in der Architektur“ welche sie in Kooperation mit dem Haus der Farbe erarbeitet hat. Die Auswahl-Strategie „Immersive Pop“ veranschaulicht die Kraft der Farbe anhand der zahlreichen Bauten (unter anderem auch die bekannten U-Bahnstationen) des ehemaligen Berliner Baudirektors Rainer Rümmler.

Ein weiteres Thema ist war ganzheitliche Umgang Verner Pantons mit Raum und Farbe sowie die Entwicklung seines ikonografischen Panton Chairs zum Designklassiker und Kunstobjekt. Der ebenfalls in den Siebzigern entwickelte „Monobloc“-Plastikstuhl steht für demokratisches Design und ist das das meistverkaufte Möbelstück der Welt.

Wie die beiden Möbel es ins Vitra Design Museum / Schaudepot geschafft haben und welche Herausforderungen der Umgang mit Kunststoff und dessen Recycling im zeitgenössischen Design mit sich bringt, war Thema unseres Austauschs mit den Studierenden.

Als ergänzende Übung hatten die Teilnehmenden die Aufgabe, gegensätzlichen Begrifflichkeiten wie „laut und still“ mit handgestrichenen Musterkarten Farben zuzuordnen.

Architektur Stadtplanung Landschaft Land Menschen

Stadt.Land.Farbe // Internationale Fachkonferenz Deutsches Farbenzentrum

Stadt.Land.Farbe // Internationale Fachkonferenz Deutsches Farbenzentrum

Das Deutsche Farbenzentrum e.V., seit 1962 Zentralinstitut für Farbe in Wissenschaft und Gestaltung, veranstaltet im Spätsommer eine internationale Konferenz zum Thema Stadtgestaltung mit dem Titel „Stadt.Land.Farbe.“. Sie findet vom 27. bis 28. September 2024 in Hamburg an der Fachschule Farbtechnik in Zusammenarbeit mit der HAWK (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen) und anderen Kooperationspartnern statt.

Im Zentrum steht die Suche nach Strategien zur farbigen und nachhaltigen Gestaltung unserer Lebensräume. Wir betrachten die Themen öffentlicher Raum, Baukultur sowie Stadt- und Dorfidentitäten aus unterschiedlichen Blickwinkeln (Architektur, Handwerk, Philosophie, Literatur, Kunst etc.).

Farbe ist ein pragmatisches wie effektives Mittel um Plätze und Fassaden atmosphärisch zu gestalten, Vielfalt zu erhöhen, zur Teilhabe anzuregen und stärkt so das Gemeinwohl und die Identifikation mit der Stadt oder dem Dorf – wichtige Aspekte der Stadtentwicklung, die auch in der Neuen Leipzig-Charta sowie der Initiative The New European Bauhaus verankert sind.

Leider ist Farbe, ihre Anwendung und ihre Wirkung, in der Ausbildung zur Architekt*in und Stadtplaner*in höchstens ein Randthema. Das macht es schwer Farbgestaltung den Stellenwert einzuräumen, den es unserer Ansicht nach bräuchte, um qualitativ erlebbare Umfelder zwischen Tradition und Zukunft souverän zu gestalten. Diskutieren Sie mit uns die Möglichkeiten der Einflussnahme auf Stadtgestaltungsprozesse und wie wir an der Qualität von urbanen und ruralen Umfeldern arbeiten können, sehr gerne auch aus handwerklicher Perspektive.

Neben interessanten Impulsen aus unseren eigenen Reihen freuen wir uns auf Beiträge von Belinda Rukschcio (Bauhaus Earth), Prof. Dr. Christopher Dell (Theoretiker, Musiker und Komponist in Berlin), Ellen Schindler (CEO De Zwarte Hond Rotterdam), Jasmin Dieterle-Proesel Berliner Büro MVRDV, Prof. Ralf Pasel – TU Berlin,), Tomislav Topic (Künstler aus Berlin), Dr. Wanja Wedekind (Restaurator aus Berlin), atelier le balto Berlin, Haus der Farbe – Fachschule für Gestaltung in Handwerk und Architektur und vielen mehr.

Neben einer Ausstellung zum Thema finden auch praxisbezogene Workshops sowie eine einstündige Diskussionsrunde statt, welche von Boris Schade-Bünsow (Chefredakteur der Bauwelt) moderiert wird.

David Chipperfield Architects Berlin

A@W Newsletter DACH // Zwischentöne – leise Farbkonzepte in der (Innen-)Architektur

Note Design Studio, „Habitat 100“ Stockholm | Foto: © Irina Boersma César Machado

A@W Newsletter DACH // Zwischentöne – leise Farbkonzepte in der (Innen-)Architektur

Der ARCHITECT@WORK Newsletter

Farbe wird als architektonisches Gestaltungsmittel häufig mit „bunt“ assoziiert, gilt somit nicht unbedingt als zeitlos seriös und wird deshalb in der Planung oft vernachlässigt. Doch zwischen sehr farbintensiven und den gängigen unbunten Konzepten gibt es eine Vielfalt an Möglichkeiten, die Architektur je nach Proportion, Oberflächen, Lichtverhältnissen und Nutzung durch eine sorgfältig nuancierte Farbgestaltung zu stärken und ein emotionales Raumerlebnis zu ermöglichen.

https://berlin.architectatwork.de/de/aw-newsletter/n/24160/zwischentone-leise-farbkonzepte-in-der-innen-architektur

Surface in Motion

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Surface in Motion

Vortrag „Mehrwert Farbe“.
Mit seinen prunkvollen Räumlichkeiten hat das neoklassizistische Kurhaus in Wiesbaden einen tollen Rahmen für die Oberflächenkonferenz „Surface in Motion – Technology and Design Conference“ geboten.

In diesem Ambiente war es besonders anschaulich, über die atmosphärische Wirkung von Materialien, Farben und Strukturen im Raum sowie Farbe und Zeitgeist zu sprechen. Das Rahmenprogramm der Konferenz bot einen interessanten Austausch der Teilnehmenden.

Die Seele der Farbe

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Die Seele der Farbe

Ich freue mich, Teil der gelungenen Fernsehdokumentation mit dem schönen Titel  „Die Seele der Farbe“ zu sein.

Im Film von Hannes Opel  geht es um die Farbe als Wahrnehmungsphänomen, historische Farbrezepturen, (Handwerks-) Kunst, sowie um von Farb- und Materialinnovationen und Trends. Mit dem Filmteam waren wir zunächst kurz im Berliner Stadtraum unterwegs und haben dann im Produktionsstudio das Interview aufgezeichnet.

Die Sendung ist nach Erstausstrahlung am 12.08.2023 ein Jahr in der 3sat Mediathek zu finden.

Stadtbaukunst

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Foto: Fassadenbeispiel Gartenstadt Falkenberg (Tuschkastensiedlung)

Stadtbaukunst

Für die Januarausgabe des online Magazins moderneRegional mit dem Titel „Bunt!“ habe ich einen Beitrag über Bruno Tauts Gartenstadt Falkenberg (auch Tuschkastensieldung genannt) und die Hufeisensiedlung in Berlin verfasst. Sie gehören heute zum UNESCO Weltkulturerbe und zeigen seinen souveränen Umgang mit Farbe. In der heutigen behutsamen denkmalpflegerischen Betrachtung spielt das Thema Farbe als Material im Bezug auf die Sanierung eine wichtige Rolle.

French Gray

Mural von Le Corbusier in der Villa E 1027 von Eileen Gray

La Maison Roche von Pierre Jeanneret und Le Corbusier

Eingangsbereich Villa Cavrois von Robert Mallet-Stevens

French Gray

Die Architekt:innen und Designer:innen der französischen Moderne hatten im Umgang mit Raum, Möblierung und Farbe einen ganzheitlichen Ansatz. Dazu tauschten sie sich im Rahmen der Union des Artistes Modernes (UAM) zeitgleich zur Bauhaus-Bewegung fachübergreifend aus. Mit Kolleg:innen wie Robert Mallet-Stevens, Jean Prouvé, Pierre Chareau und Eileen Gray entstanden hieraus spannende Kooperationen und visionäre Projekte, die ich in meinem Vortrag unter dem Titel „French Gray“ an der Bergischen Universität Wuppertal thematisiere.