Lernräume für Studierende, Marburg

 
Für umfassendere Projekte schließe ich mich gerne mit anderen Architekt*innen und / oder Innenarchitekt*innen zu einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) zusammen und habe damit bereits sehr gute Erfahrungen gemacht.

Zur Zeit arbeite ich mit Cibelle de Pádua // plan-id an der Neugestaltung von Lernräumen im denkmalgeschützten Hörsaalgebäude der Phillips-Universität Marburg, die neue Lernkonzepte ermöglichen und nach einem Jahr von Studierenden und Lehrenden evaluiert werden sollen. Es gibt viele farbige Oberflächen und Möbel zu bemustern und Details abzustimmen.

Im nächsten Schritt entwickeln wir ein Ausstellungskonzept für das denkmalgeschützte Foyer des Sechzigerjahrebaus.

Umbaukultur gestalten.

Kernasanierung eines Denkmals Neugestaltung der Wandflächen mit Kalkputzen

Bestandsräume erzählen Geschichten

Häufige Aufgabenstellung: Weg vom kalten Weiss

Vom 7. bis 9. November findet in Berlin der Innenarchitektur-Summit 2025 statt.
Dieser widmet sich anlässlich des 2022 von der Bundesstiftung Baukultur ins Leben gerufenen „Tag der Umbaukultur“ dem Bauen im Bestand und wird vom Bund Deutscher Innenarchitekinnen und Innenarchitekten ausgerichtet.

Es geht um nachhaltige, ressourcenschonende und zukunftsfähige Lösungen im Umgang mit bestehenden Räumen sowie die sozialen, kulturellen und emotionalen Dimensionen des Bauens. Transformation bestehender Räume nimmt seit Beginn meiner Selbstständigkeit einen großen Teil meiner Arbeit ein, teilweise auch im Denkmalschutz.
Welche Rolle Farben und Materialien in Umbauprozessen einnehmen und welchen Mehrwert ganzheitliche Gestaltungskonzepte bieten, steht hier auch hier für mich im Fokus.

„Die Macht der Farbe: Wie sie Räume, Menschen und Städte prägt“

„Die Macht der Farbe: Wie sie Räume, Menschen und Städte prägt“

Aufregend – mein erster Podcast-Beitrag wurde in dieser Woche veröffentlicht. Der Austausch mit Birgit Eller Krumm, Gründerin und Moderatorin des Schweizer Podcasts KAP • Kunst, Kultur, Architektur, Wissenschaft, Forschung, hat mir viel Freude bereitet. Die KAP Community ist interessiert an Geschichte(n), Zusammenhängen und Hintergründen.

In dieser Folge dreht sich natürlich alles um Farbe – nicht nur als bunte Oberfläche, sondern als kreative Kraft, die Architektur, Psychologie, Kultur und auch die Gesundheit beeinflusst.

Hier gehts zum Beitrag auf Spotify:

David Chipperfield Architects Berlin

A@W Newsletter DACH // Zwischentöne – leise Farbkonzepte in der (Innen-)Architektur

Note Design Studio, „Habitat 100“ Stockholm | Foto: © Irina Boersma César Machado

A@W Newsletter DACH // Zwischentöne – leise Farbkonzepte in der (Innen-)Architektur

Der ARCHITECT@WORK Newsletter

Farbe wird als architektonisches Gestaltungsmittel häufig mit „bunt“ assoziiert, gilt somit nicht unbedingt als zeitlos seriös und wird deshalb in der Planung oft vernachlässigt. Doch zwischen sehr farbintensiven und den gängigen unbunten Konzepten gibt es eine Vielfalt an Möglichkeiten, die Architektur je nach Proportion, Oberflächen, Lichtverhältnissen und Nutzung durch eine sorgfältig nuancierte Farbgestaltung zu stärken und ein emotionales Raumerlebnis zu ermöglichen.

https://berlin.architectatwork.de/de/aw-newsletter/n/24160/zwischentone-leise-farbkonzepte-in-der-innen-architektur

Die Seele der Farbe

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Die Seele der Farbe

Ich freue mich, Teil der gelungenen Fernsehdokumentation mit dem schönen Titel  „Die Seele der Farbe“ zu sein.

Im Film von Hannes Opel  geht es um die Farbe als Wahrnehmungsphänomen, historische Farbrezepturen, (Handwerks-) Kunst, sowie um von Farb- und Materialinnovationen und Trends. Mit dem Filmteam waren wir zunächst kurz im Berliner Stadtraum unterwegs und haben dann im Produktionsstudio das Interview aufgezeichnet.

Die Sendung ist nach Erstausstrahlung am 12.08.2023 ein Jahr in der 3sat Mediathek zu finden.

French Gray

Mural von Le Corbusier in der Villa E 1027 von Eileen Gray

La Maison Roche von Pierre Jeanneret und Le Corbusier

Eingangsbereich Villa Cavrois von Robert Mallet-Stevens

French Gray

Die Architekt:innen und Designer:innen der französischen Moderne hatten im Umgang mit Raum, Möblierung und Farbe einen ganzheitlichen Ansatz. Dazu tauschten sie sich im Rahmen der Union des Artistes Modernes (UAM) zeitgleich zur Bauhaus-Bewegung fachübergreifend aus. Mit Kolleg:innen wie Robert Mallet-Stevens, Jean Prouvé, Pierre Chareau und Eileen Gray entstanden hieraus spannende Kooperationen und visionäre Projekte, die ich in meinem Vortrag unter dem Titel „French Gray“ an der Bergischen Universität Wuppertal thematisiere.

Die farbige Moderne in Skandinavien

Zeitlose Gestaltung des Badezimmes der Villa Stenersen von Arne Korsmo

 

Salon mit farbiger Decke // Villa Stenersen von Arne Korsmo ____All Copyrights Fotos Villa Korsmo: Tekla Evelina Severin

Die farbige Moderne in Skandinavien

Im Rahmen des Seminars „Wohnen – Raumkonzepte des 20. Jahrhunderts“ von Frau Professorin Dr. AnneMarie Neser (Fakultät für Design und Kunst) hält Julia Hausmann einen Vortrag über die farbige Moderne in Skandinavien.

Das Thema veranschaulicht, wie zeitlos gute Raumkonzepte sein können und sensibilisiert die Student*innen bezüglich der Verwendung von Farbe in der Architektur.

Etliche der dänischen Möbeldesigner der Moderne waren Architekten und haben ganzheitliche Raumkonzepte im Sinne von Farbe, Form und Material geschaffen, so das behagliche Räume entstanden. Den zeitlosen Möbelentwürfen vieler Klassiker sieht man diesen gesamtheitlichen Ansatz an, daher sind sie noch immer so beliebt.

Vergleichsweise unbekannt ist beispielsweise die Arbeit des norwegischen Architekten und Designers Arne Korsmo, der zwischen 1937 und 1939 die Villa Stenersen in Oslo gebaut hat. Die Innenräume sind faszinierend farbig und zeitlos gestaltet.

Thematisiert wird auch die lange Farbtradition der nordischen Länder, unter anderem auch das uns allen aus Pippi Langstrumpf Geschichten bekannte „Falunrot“ der schwedischen Häuser, vor allem aber der Umgang mit Farben in den Wohnräumen.

In den langen und dunklen skandinavischen Wintern sind Farben und Muster ein wichtiges Gestaltungsmittel im Interior. Textilien mit auffälligen Grafiken und satten Farben sind häufig inspiriert von der Natur, diese wird somit ins Innere geholt und schafft Atmosphäre.

Daher erfreut sich der „Scandi-Style“ nach wie vor großer Beliebtheit.

Neugestaltung Büroflächen, Köln

 
Arbeitswelten in CI Farben

Für die Neugestaltung einer gemeinsamen Mietfläche der Pensionskasse der Caritas und der Kölner Pensionskasse haben wir aus den Corporate Identity beider Kassen ein passendes Farbkonzept entwickelt. Auf einer Ebene sollen im Arbeitsalltag flache Hierarchien gelebt werden.
Die Räume sollen durch die Farben identitätsstiftend wirken und gleichzeitig haptisch und ergonomisch geplant sein.
Die Bürowelten in Zellenstruktur wurden luftig und freundlich gestaltet. Herzstück der Fläche ist die großzügige Küche, die auch für Mitarbeiterzusammenkünfte wie Weihnachtsfeiern oder Jubiläen genutzt werden kann.
 

In Zusammenarbeit mit dem Kölner Architekten Jan Tenbücken und der PRG Projekt Rheinland AG
 

Artist in Residence, Tammisaari Finnland

 
Satama House
 
Im Süden Finnlands, auf einer Landzunge zwischen zwei schmalen Meeresbuchten, liegt das charmante Städtchen Tammisaari. Dort haben die Kölner Bauherren nach einiger Suche ein wunderschönes altes Haus unweit vom Meer gefunden – das ganze Jahr über ein idealer Rückzugs- und Inspirationsort. Neben ihren privaten Räumen bieten sie in einer separaten Wohnung Künstlern die Möglichkeit, dort als Artist in Residence logieren zu können. 
Die Fassade des Hauses war, wie die traditionellen Holzhäuser des Ortes, bereits farbig gestaltet und fügte sich harmonisch in die Umgebung ein. Die besondere Atmosphäre des Hauses wurde durch ein Farbkonzept im Inneren vertieft. Das Interior ist eine Mischung aus klassischen und modernen Elementen, die zum Haus und deren Bewohnern passt. Alte Holzöfen schaffen Behaglichkeit und laden neben der Sauna auch in der dunklen Jahreszeit zur Entspannung ein.